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1. Wie arbeitet die Umkehr-Osmose?

Bei der Umkehr-Osmose wird (Roh-)Wasser gegen eine synthetische, semipermeable (halbdurchlässige) Membran gepresst, die für Wassermoleküle durchlässig ist, für Unreinheiten des Rohwassers jedoch nicht. Auf der anderen Seite der Membran sammelt sich daher nur sauberes Wasser. Die zurückgehaltenen Verunreinigungen werden weggespült, und in den Abfluss geleitet. Um das Rohwasser durch die Membrane zu drücken, genügt der Druck des Leitungswassers.

2. Wer erfand bzw. entwickelte die Umkehr-Osmose?

Die Möglichkeiten der Umkehr-Osmose erkannte als Erster der Wissenschaftler und Forscher Sourirajan an der Universität Kalifornien in den 50er Jahren. Zuerst für die Entsalzung von Meerwasser eingesetzt, sah die Umkehr-Osmose so viel versprechend aus, dass die amerikanische Regierung ein umfangreiches Forschungsprogramm aufstellte, an dem sich zahlreiche bedeutende Firmen beteiligten. In acht Jahren Forschung und mit einer Investition von über 33 Millionen  Dollar  entstand so die modernste und hochentwickeltse Wasseraufbereitungstechnik der heutigen Zeit. Inzwischen wird die Umkehr-Osmose in einem breiten Spektrum von Industriezweigen eingesetzt, z.B. in der Lebensmittelindustrie, Glas- und Metallherstellung, Produktion von Computerplatinen, Pharmazeutik, Druckindustrie, etc. überall dort, wo Wasser von höchster Reinheit erforderlich ist. Die Medizin verwendet Osmose-Wasser u.a. in Dialysegeräten zur Blutreinigung. Eine der spektakulärsten Anwendungen der Osmose-Technik ist die Trinkwasseraufbereitung in der Raumfahrt.

3. Wo und wie kann ich ein solches Umkehrosmose System einsetzen?

In jedem Haushalt, als Untertischgerät mit Vorratstank. Ein normaler Küchenunterschrank kann die gesamte Anlage unsichtbar aufnehmen. Falls Sie keinen Platz unter der Spüle haben, bieten wir auch eine Reihe von Übertischgeräten, welche auf dem Küchentisch Platz haben. Alternativ können Sie auch Wasserspender mit eingebauter Osmoseanlage verwenden, dies eignet sich besonders im Büro oder in größeren Warteräumen um Ihr Mitarbeiter oder Gäste nicht auf dem „Trockenen“ sitzen zu lassen.

4. Lässt sich Wasser, das mit Wasserhaus Umkehrosmose-Anlagen erzeugt wurde, mit Flaschenwasser vergleichen?

Viele Flaschenwasser sind kaum besser als normales Leitungswasser. Weiterhin gilt für den Verkauf von Wasser auch nur die Trinkwasserverordnung. Die Einhaltung der Standards wird oft nur auf Anfrage kontrolliert. Bei einer von der Zeitschrift "Natur" durchgeführten Untersuchung stellte sich heraus, das über 50% der untersuchten Marken Verunreinigungen aufwiesen, u.a. Arsen und Nitrat.

5. Können Salze und Kalk aus dem Trinkwasser entfernt werden?

Ja – Systeme auf Basis der Umkehrosmose filtern sämtliche Salze und Kalk aus dem Trinkwasser, und sind somit insbesondere zur salzarmen Ernährung hervorragend geeignet.

6. Kann das System auch Bakterien und andere Mikroorganismen aus dem Wasser entfernen?

Ja- die Porengröße der Osmosemembran ist mehr als 1000 mal kleiner als Viren, Bakterien, Parasiten etc.

7. Warum entsteht Abwasser, wenn man Osmosewasser erzeugt?

Die Umkehrosmose-Membrane muss von den abgewiesenen Schadstoffen befreit werden, dass die Poren nicht verstopfen. Zum Vergleich: Bei Flaschenwasser wird jede Flasche mit etwa 9 Liter Frischwasser gereinigt.

8. Wann müssen die Filter und die Membrane getauscht werden, und was kosten diese?

Die Vorfilter sollten alle 6-9 Monate getauscht werden. Die Umkehrosmosemembran sollte alle 2 Jahre getauscht werden.

9. Wie überprüfe ich die Qualität und Reinheit meines Osmose-Wassers?

Wir empfehlen jeden Besitzer einer Umkehrosmoseanlage, ein Leitfähigkeitsmessgerät (TDS-Gerät) zu besitzen. Mit diesem Gerät können Sie den Leitwert (Summe der gelösten Teilchen pro ml) im Osmosewasser feststellen. Das TDS Gerät wird einfach kurz in das Wasser gehalten, und zeigt Ihnen über ein Display den genauen Leitwert an. Osmosewasser hat einen Leitwert von ca. 10-30ppm. Sobald der Wert bei über 60ppm angelangt ist, sollten die Filter getauscht werden. Zum Vergleich: normales Leitungswasser hat einen Leitwert von ca. 400-500ppm!


 



Filtrationsfähigkeit der TFC - Membrane:

  • Aluminium 93 - 98%
  • Ammoniak 86 - 92%
  • Bakterien 99 - 100%
  • Blei 96 - 98%
  • Chrom 96 - 98%
  • Cyanid 92 - 98%
  • Cadmium 98 - 99%
  • Eisen 98 - 99%
  • Kupfer 93 - 98%
  • Mangan 96 - 98%
  • Nickel 93 - 98%
  • Pestiziden 99 - 100%
  • Phosphates 93 - 98%
  • Silber 86 - 98%
  • Strontium 87 - 90%
  • Zink 94 - 97%



Weiterführende Links zur Wasserqualität in Deutschland:

http://www.medizinauskunft.de/artikel/gesund/Essen_Trinken/16_08_medikamentenrueckstaende.php

http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/nid=1046894/did=2478430/1l0lgm7/

http://www.bild.de/ratgeber/verbrauchertipps/verbraucher/trinkwasser-in-deutschen-grossstaedten-verkeimt-19179986.bild.html

http://www.bild.de/ratgeber/gesund-fit/tiere/kot-und-kadaver-im-trinkwasser-8969866.bild.html

http://www.bild.de/ratgeber/gesund-fit/hoch/trinkwasser-in-deutschland-zu-hoch-mit-uran-belastet-mehr-als-zwei-mikrogramm-pro-liter-10619388.bild.html

http://www.bild.de/ratgeber/gesund-fit/krank/gefahr-von-kungenerkrankungen-beim-duschen-9752136.bild.html